Stichpunkte zum Reisetag
- Fliegen kann Spaß machen, wenn man lustige Leute trifft (Grüße!)
- Lufthansa-Kaffee ist ziemlich gut, das Essen in Ordnung.
- Es gibt, auch wenn nicht immer offensichtlich (und womöglich abhängig vom Ticketpreis oder -buchungsweg), ein paar mehr Varianten als Normal (in diesem Fall mit Vor-Ort Wahl zwischen Fleisch und Fisch) und vegetarisch/vegan:
- Koscher
- Seafood
- Asia Vegetarian (von der Stewardess empfohlen)
- Laktosefrei
- noch mehr?
- Alle müssen vorbestellt werden.
- Umsetzen bei freien Plätzen ist kein Problem, wer etwas anderes als normales Essen bestellt hat sollte Bescheid sagen.
- Sollte jemand die ganzen Flug-Gimmicks (Decken, Besteck, Plastegeschirr) verlockend finden: es gilt Don’t Ask, Dont Tell.
- Don’t fuck with U.S. Customs and Border Protection!
- Hier ist alles etwas roher, wie halbzerfallen gebaut.
- Die Tunnel des Big Dig sehen schlimmer aus als 30 jahre ältere in Deutschland
- der Zustand der Straßen hier wäre selbst in Leipzig (außer Schleußig) inakzeptabel. Dafür brauchen die hier also die SUVs (die hier gefühlt mehr als die Hälfte des Verkehrs ausmachen)
- Ampeln, Stromkabel-Bäume und wer weiß was noch hängen von schiefen Holzpfosten, als hätte man an die alten Telegrafenmasten immer mehr Drähte angehängt, -nagelt, -wickelt
- das Fernsehen hier ist zu laut und schrill für mich
- die meiste Fernsehwerbung hier wirkt wie eine Satire auf amerikanische Fernsehwerbung
Erster Eindruck von den USA: …aber hier leben, nein danke.
Mobil telefonieren in den USA
In Deutschland mag die Telekom grade nicht den besten Ruf haben, hier (i.e. in/um Boston, MA, USA) ist T-Mobile dien beste Lösung, um kurzfristig mobil telefonieren zu können.
In meinem O2-Vertrag kosten anrufen und angerufen werden jeweils 1.56 €/min, abgerechnet wird im Minutentakt. Mein Handy kann mit dem amerikanischen GSM auf 850MHz und 1900MHz umgehen (“quad band”); “tri-band” (ohne 850MHZ) sollte mit Einschränkungen auch gehen. SIM-Lock ist natürlich ein No-Go, Handys die mit O2-Vertrag kommen haben keinen.
Die Prepaid-Plans von T-Mobile USA sind deutschen Gewohnheiten recht ähnlich (wie ees sich mit SMS verhält, verstehe ich nicht so ganz) – telefonieren von überall in den USA überall in die USA. In der Pay-As-You-Go-Variante enthält das SIM Activation Kit 10 Gesprächsminuten. Für 10 US-$ kann man weitere 30 Minuten erwerben, die 90 Tage lang gelten. Da sollte für kurze Abstimmungen in ein paar Wochen Urlaub reichen.
Um auf den Punkt zu kommen: bis einschließlich 30.3.2009 bin ich per Mail und unter +1-781-632-8956 erreichbar.
Reisevorbereitungen
Der Pass ist abgeholt, ein Schema um meine Daten unkopiert durch den Zoll zu bekommen überlegt, die dämliche ESTA-Anmeldung ist im Kasten (ich bin wohl harmlos). Noch ein paar Kleinigkeiten, dann kann es losgehen: am 18. März geht mein Flug nach Boston, MA, USA.
Seit einem halben Jahr lebt und arbeitet mein Vater in der Nähe von Boston, da wird es Zeit mir die Gegend mal anzusehen.
Neben Boston selbst will ich mir unbedingt Cambridge ansehen, vor allem natürlich das MIT und die Harvard University. Als Beinahe-Fanboy kann ich mir natürlich auch den Bostoner Apple-Store nicht entgehen lassen.
Aber auch die (nähere und nicht so nahe) Umgebung soll nicht zu kurz kommen: gleich am ersten Wochenende geht’s nach New York, außerdem geht’s kurz zum Snowboarden nach Sunday River. Und wenn alles klappt machen wir noch einen Tagestrip zum Cape Cod.
Eine Übersichtskarte gibt’s nach dem Klick.
Zurück geht’s dann schon am 30./31. März, und am 1.–3. April dann schon wieder zur re:publica ‘09. Dann noch fix den Rest der Familie besuchen, einschließlich des Geburtstages meiner Schwester, und dann geht auch das Semester wieder los. Da hab’ ich mir ja was vorgenommen.

