Sternentstehung im kosmologischen Kontext – Population-III-Sterne
Hier die Folien zu meinem Vortrag im Astrophysikalischen Seminar:
Folie 15 ist dieses Video.
Direktdownload: Präsentation, mit Notizen, Bibliographie.
Doing the Math: The train that never stops
Wie so oft via @moeffju bin ich auf eine nette Idee gestoßen: Ein Zug, der am Bahnhof nicht hält, sondern stattdessen nur einen Beiwagen absetzt:
Berechtigterweise wird in den YouTube-Kommentaren die Frage gestellt, ob das Anfahren dann nicht wie ein Kanonenschlag die Passagiere im Beiwagen plätten würde. Und man studiert ja nun nicht jahrelang Physik, um das unbeantwortet zu lassen, deshalb sei die Rechnung hier mal durchgeführt.
Als Beispielzug nehmen wir den Shinkansen N700 mit 16 Wagen. Die 14 inneren Wagen haben eine Länge von jeweils
, wir können also plausibel eine Beschleunigungs- bzw. Bremsstrecke von
annehmen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt
.
Der Einfachheit halber betrachten wir die ganze Angelegenheit aus der Sicht des Zuges; dann wird der Beiwagen an der Station zum Zusteigen von
auf null abgebremst und an der zum Aussteigen auf
beschleunigt. In diesem Fall ist deie dabei zurückgelegte Strecke
mit der gesuchten Beschleunigung
und der dabei verstreichenden Zeit
. In dieser Zeit wird der Wagen auf eine Geschwindigkeit
beschleunigt. Die beiden Gleichungen lassen sich nach
und
auflösen; der Wagen muss also mit einer Beschleunigung leicht über der normalen Erdschwerkraft anfahren. Das ist nicht wenig, aber für einen gesunden Menschen problemlos zu verkraften. Dazu kommt, dass diese Beschleunigung senkrecht zur Erdbeschleunigung stattfindet, die in dieser Zeit wirkende Gesamtbeschleunigung beträgt also
. Sitzend ist das ohne weiteres zu ertragen.
Dazu kommt, dass für einen solchen Zug noch wesentlich längere Zusammenstellungen möglich sind, da er ja nur sehr selten abgebremst oder beschleunigt werden muss, die dafür notwendige Leistung also nicht besonders ins Gewicht fällt. Zudem kann er wesentlich langsamer beschleunigen als sonst übliche Hochgeschwindigkeitszüge, ohne den Fahrplan in die Länge zu ziehen. Das Gesamtgewicht des Zuges und damit seine Länge können also durchaus noch wesentlich höher sein als hier angenommen; dementsprechend geringer wäre die notwendige Beschleunigung.
Bücher
Bei Miss Sophie aufgesammelt.
- Der Herr der Ringe, J. R. R. Tolkien
- Die Bibel
- Die Säulen der Erde, Ken Follett
- Das Parfum, Patrick Süskind
- Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
- Buddenbrooks, Thomas Mann
- Der Medicus, Noah Gordon
- Der Alchimist, Paulo Coelho
- Harry Potter und der Stein der Weisen, J. K. Rowling
- Die Päpstin, Donna W. Cross
- Tintenherz, Cornelia Funke
- Feuer und Stein, Diana Gabaldon
- Das Geisterhaus, Isabel Allende
- Der Vorleser, Bernhard Schlink
- Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
- Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
- Stolz und Vorurteil, Jane Austen
- Der Name der Rose, Umberto Eco
- Illuminati, Dan Brown
- Effi Briest, Theodor Fontane
- Harry Potter und der Orden des Phönix, J. K. Rowling
- Der Zauberberg, Thomas Mann
- Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
- Siddharta, Hermann Hesse
- Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
- Die unendliche Geschichte, Michael Ende
- Das verborgene Wort, Ulla Hahn
- Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
- Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
- Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
- Deutschstunde, Siegfried Lenz
- Die Glut, Sándor Márai
- Homo faber, Max Frisch
- Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
- Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
- Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
- Owen Meany, John Irving
- Sofies Welt, Jostein Gaarder
- Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
- Die Wand, Marlen Haushofer
- Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
- Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
- Der Stechlin, Theodor Fontane
- Der Steppenwolf, Hermann Hesse
- Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
- Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
- Der Laden, Erwin Strittmatter
- Die Blechtrommel, Günter Grass
- Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
- Der Schwarm, Frank Schätzing
- Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
- Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
- Momo, Michael Ende
- Jahrestage, Uwe Johnson
- Traumfänger, Marlo Morgan
- Der Fänger im Roggen, J.D. Salinger
- Sakrileg, Dan Brown
- Krabat, Otfried Preußler
- Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
- Wüstenblume, Waris Dirie
- Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
- Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
- Mittsommermord, Henning Mankell
- Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
- Das Hotel New Hampshire, John Irving
- Krieg und Frieden, Leo Tolstoi
- Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
- Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
- Harry Potter und der Feuerkelch, J. K. Rowling
- Tagebuch, Anne Frank
- Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult
- Jauche und Levkojen, Christine Brückner
- Die Korrekturen, Jonathan Franzen
- Die weiße Massai, Corinne Hofmann
- Was ich liebte, Siri Hustvedt
- Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
- Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
- Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
- Winnetou, Karl May
- Désirée, Annemarie Selinko
- Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
- Garp und wie er die Welt sah, John Irving
- Die Sturmhöhe, Emily Brontë
- P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
- 1984, George Orwell
- Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
- Paula, Isabel Allende
- Solange du da bist, Marc Levy
- Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel
- Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
- Der Chronist der Winde, Henning Mankell
- Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
- Schachnovelle, Stefan Zweig
- Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
- Anna Karenina, Leo Tolstoi
- Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
- Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
- Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
- Jane Eyre, Charlotte Brontë
- Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood
Natürlich. Anfang langsam, Ende langsam, dazwischen awesome.
In der Schule in wesentlichen Teilen vorgelesen bekommen (Altes Testament weitgehend durch, Neues teilweise. Nannte sich Freichristlicher Religionsunterricht und war de facto Bespaßung für die Konfessionslosen und Heiden. Hat mir nicht geschadet, steht innerlich in einer Reihe mit griechisch-römischen, germanisch-nordischen, babylonisch-sumerischen und indischen Sagenwelten, die auch irgendwann (in anderem Rahmen, i.e. für alle) dran kamen.
Lag mir immer zu aufdringlich in den Buchhandlungen rum.
Per Schulreferat die Executive Summary bekommen. Wenig Drang es noch zu lesen.
Hach.
tl;dr
Coelho lag mir immer zu aufdringlich in den Buchhandlungen rum.
Der wievielte Band ist das? Hab die ersten drei oder vier gelesen, besonders viel Hängen geblieben ist dabei nicht.
In der Schule. Bis. Zum. Erbrechen. „Schiller- und Goethe-Epoche“ in der 7. Klasse, dann nochmal zum Abitur Faust I+II konzentriert in wenigen Wochen. Wenig hängengeblieben, außer dem Wissen, woher die „Gretchenfrage“ kommt und dass ich aus faustischen Motiven studiere (hätte er mal Physik studiert, nicht „Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie“, alles wäre anders gekommen).
Im Englisch-Unterricht, und fand es gar nicht so schlecht.
Schiebe ich schon lange vor mir her. Oder ich hab’s doch schonmal gelesen, und es ist nicht hängen geblieben.
Im Deutschunterricht. Nicht verstanden, warum die sich alle so anstellen.
s.o.
Steht irgendwo weit hinten auf der todo-Liste.
todo.
Deutsch-Unterricht. Langweilig.
Gelesen, nicht verstanden. Sollte ihm vielleicht noch eine Chance geben, irgendwann. todo.
Natürlich, mehrfach. Muss mal wieder.
Ein Fontane reicht mir für’s Leben.
Im Deutsch-Unterricht. Für doof befunden.
Nette Unterhaltung.
s.o.
todo.
Seicht, leicht zu lesen, nicht langweilig. Unterhaltung.
Als tolles Klassenspiel des Jahrganges über uns gesehen. Film todo. Buch maybe.
Nie näheren Kontakt damit gehabt (blame Ostvergangenheit), bereue das bis heute, wäre jetzt aber wohl zu erwachsen.
s.o.
Meine halbe Kindheit gehörte Karl May.
In deutsch gelesen, englische Ausgabe steht immer griffbereit. Demnächst mal wieder.
Klingt, als hätte mich das mit ca. 13 interessiert. Und es stand auch im Regal im Flur. Nunja, es muss nicht immer Agententhriller sein.
Verschlungen.
17 von 100. Meine Jugend hat sich wohl überwiegend in mehr oder weniger obskurer Science Fiction (und ein bisschen weniger obskurer Fantasy) abgespielt.
Steckenbleiben
Manchmal bleibt so ein Fahrstuhl einfach stehen. Irgendwo im Nirgendwo. Und dann? Webgeräte? Check. Netz? Check. Twittern. Ruft jemand die Zentrale?
Wir haben uns dann am Mädchenbier bedient und solange den sowieso schon länger angedachten “Argh, Niveau!”-Podcast von und mit erlehmann und artnoveau. Ich und xbg waren eben Zwangsgäste. Zu hören gibt es das ganze Elend hier. Und wenn genug Leute nerven lässt sich der unpraktisch-aber-egal-hauptsache-„offen“-Apostel erlehmann vielleicht auch noch erweichen, das in vernünftig abonnierbarer Form anzubieten.
Gesalzene Schwarze Bohnen
Die asiatische Küche bietet reichlich teuflisches. Vor ein paar Jahren bin ich im Asia-Supermarkt meines Vertrauens über eine Variante davon gestolpert und komme jetzt nicht mehr davon los: Eingelegte schwarze Bohnen.
Schwarze Bohnen sind fermentierte Sojabohnen; in jedem ordentlichen Asia-Markt kann man sie trocken kaufen. Gelegentlich gibt es auch fertige Saucen auf Basis von schwarzen Bohnen. Relativ schwer zu finden ist meine bevorzugte Variante: Mit Chili in Öl eingelegt. Das ganze ist dann rötlich-braun mit ganzen Bohnen und Chiliflocken drin.
Der Geschmack ist hinterhältig-lecker: Anfangs schmeckt das Zeug salzig-süß und sehr lecker. Das Brennen kommt immer erst hinterher – und lässt sich am besten mit mehr niederkämpfen. Durch die wohl nicht sehr sparsame Verwendung von Glutamat und den (für mich zumindest) guten Geschmack fällt es mir immer ziemlich schwer, damit wieder aufzuhören. Gelegentlich fällt mir auf die Art ein halbes Glas zum Opfer.
Alternativ zum blanken Löffeln eignet sich die Sauce auch als einfacher Brotaufstrich (auf gutes deutsches Graubrot). Achtung: das Öl ist nicht gebunden und läuft weg; eine fleckenfeste Unterlage sollte es schon sein. Weniger brennend scharf wird es, wenn man die Bohnenmasse mit Frischkäse vermengt; ich nehme inzwischen etwa ein halbes 280g-Glas auf eine 200g-Packung Frischkäse, da ist aber schon eine gute Portion Gewöhnung und Schärfetoleranz dabei. Bei derartigen Mengen gilt aber so oder so: es brennt mindestens zweimal.
Und zu guter Letzt kann man damit natürlich alles mögliche würzen, insbesondere asiatisches und asia-artiges Fertigessen. Mittelmäßige Ramen und Gebratene Nudeln werden ohne Weiteres scharf und lecker. Weil ich’s sehr salzig mag schütte ich dann meistens noch kräftig Soja-Sauce dran, das ist aber eigentlich nicht nötig.
Produktinformationen sind leider recht rar; für Tipps dazu bin ich dankbar; die EAN ist 6 921804 700757.
Update: nicht zu verwechseln mit Hot bean sauce, die steht im Regal daneben.
Assoziatives Haushalten
Ich habe Durst. Was hab’ ich denn da? Cola. Oh ja, Cola ist gut, die nehm ich. Neben mir steht noch ein Glas, das kann ich wiederverwenden.
Na, wenn ich das Glas mitnehme dann kann ich auch gleich noch einen Teil von dem ganzen Geschirr mitnehmen, das hier auch noch rumsteht. Okay, gut gestapelt, wenn ich noch einmal gehe hab ich gleich alles weg.
Oh, Geschirrspüler. Geschirr in der Küche rumstehen lassen ist doof, ich mag’s ja auch nicht wenn die Mitbewohner das machen. Räum’ ich das Zeug fix weg. Jetzt ist er fast voll. Aber da passt doch genau der Untersatz von der Kaffeemaschine rein, der so schlecht von Hand abzuwaschen ist und es dringend nötig hat. Spülmaschine anstellen nicht vergessen.
Au weia, in der Kaffeemaschine ist es ja auch ziemlich dreckig. Wisch ich mal aus. Erm, mit einmal auswischen ist es da nicht getan; na gut, lass ich Spülwasser ein, damit ich nicht für jedes mal Lappen ausspülen am Hahn drehen muss. Dann aber auch richtig gründlich, für die entlegenen Ecken muss eine Bürste mit ran. Kann bitte mal jemand eine Kaffeemaschine bauen, die nicht so verwinkelt ist? Ich habe vergessen, das Wasserreservoir mit in die Spülmaschine zu stellen. Egal, da wäre eh kein Platz gewesen. Spülwasser ist sowieso eingelassen, dann kann ich das auch schnell von Hand abwaschen.
Da stehen noch zwei Pfannen mit mehr oder weniger eingebrannten Resten, auch schnell ins Spülwasser stellen, wenn die ein bisschen einweichen geht’s leichter. Oh, doch nicht so schlimm, in Ordnung; wasche ich die auch noch mit ab. Zum Trocknen aufstellen. Dazu das alte, schon getrocknete Zeug wegräumen. Die Stempelkanne zusammenschrauben, brauche ich nicht mehr, es sind wieder Bohnen für den Vollautomaten da. Ein Topf, ab in den Schrank. Schnell auch nochmal unter der Kaffeemaschine durchwischen. Mist, den Dreck nur umverteilt, also drumrum auch.
So, Küche aufgeräumt, hat auch nur eine Dreiviertelstunde gedauert. Da steht noch ein Glas. Warum ist das nicht im Geschirrspüler? Ach so, Cola. Endlich.
Das ist so absurd, und passiert mir aber auch so häufig, das könnte ich mal verbloggen. Gleich, solange ich noch alles zusammen bekomme. WordPress, Admin, Neuer Artikel. Schreiben. Dabei die hart verdiente Cola trinken. Fertig geschrieben, Glas leer. Ich habe Durst.
So etwas wie eine Kriegserklärung. Vielleicht.
Google wird ab sofort seine chinesische Suchseite nicht mehr zensieren, weil China offensichtlich organisiert versucht hat, Accounts von Regimegegnern zu hacken. Und Google hat beschlossen, sich das nicht gefallen zu lassen, sondern damit an die Öffentlichkeit zu gehen:
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Bachelorarbeit “Rotating Spacetimes”
Nachdem ich vor einigen Tagen mein Bachelorzeugnis abgeholt habe hier auch nochmal für alle meine Bachelorarbeit.
Thema waren “Rotating Spacetimes”, also eine Literaturzusammenstellung und -fassung zu rotierenden Raumzeiten in der Allgemeinen Relativitätstheorie.
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Mein Kopf kommt alleine nicht mehr mit
Frank Schirrmacher kommentiert—aus seiner eher konservativen Perspektive, aber durchaus intelligent—in letzter Zeit immer wieder mal Netz- und Zukunftsthemen.
Bei Spiegel Online schreibt er unter dem Titel Mein Kopf kommt nicht mehr mit über seine Überforderung mit den immer weiter anschwellenden Informationsströmen, die jeden Tag, jede Minute auf uns einprasseln:
Das Verhältnis meines Gehirns zur Informationsflut ist das der permanenten würdelosen Herabstufung. Ich spüre, dass mein biologisches Endgerät im Kopf nur über eingeschränkte Funktionen verfügt und in seiner Konfusion beginnt, eine Menge falscher Dinge zu lernen.
[…]
Mir scheint, dass viele Leute gerade merken, welchen Preis wir zahlen. Buchstäblich. Ich bin unkonzentriert, vergesslich, und mein Hirn gibt jeder Ablenkung nach. Ich lebe ständig mit dem Gefühl, eine Information zu versäumen oder zu vergessen. Und das Schlimmste: Ich weiß noch nicht einmal, ob das, was ich weiß, wichtig ist oder das, was ich vergessen habe, unwichtig.
Kurzum: Ich werde aufgefressen.
Später in dem Artikel kommt Schirrmacher zu den Hilfen und Algorithmen, die uns helfen sollen diese Flut zu bewältigen—und hat Angst vor ihrer Macht.
Für mich sieht die Sache ein bisschen anders aus: die Programme und Mechanismen, über die diese Informationsflut gefiltert, sortiert, nach (vermutlicher) Relevanz unterteilt und mir präsentiert werden sind es, die meinen Rechner und mein Telefon zur Erweiterung meines Gehirns werden lassen, ein zarter Anfang des in Charles Stross’ Accelerando porträtierten Exocortex.
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For the moment the Earth is where we make our stand
Consider again that dot. That’s here. That’s home. That’s us.
On it everyone you love, everyone you know, everyone you ever heard of, every human being who ever was lived out their lives.
The aggregate of our joy and suffering, thousands of confident religions, ideologies, and economic doctrines, every hunter and forager, every hero and coward, every creator and destroyer of civilization, every king and peasant, every young couple in love, every mother and father, hopeful child, inventor and explorer, every teacher of morals, every corrupt politician, every “supreme leader”, every “superstar,” every saint and sinner in the history of our species lived there—on a mote of dust suspended in a sunbeam.
The Earth is a very small stage in a vast cosmic arena. Think of the endless cruelties visited by the inhabitants of one corner of this pixel on the scarcely distinguishable inhabitants of some other corner, how frequent their misunderstandings, how eager they are to kill one another, how fervent their hatreds.
Think of the rivers of blood spilled by all those generals and emperors so that, in glory and triumph, they could become the momentary masters of a fraction of a dot.
Our posturings, our imagined self-importance, the delusion that we have some privileged position in the Universe, are challenged by this point of pale light. Our planet is a lonely speck in the great enveloping cosmic dark. In our obscurity, in all this vastness, there is no hint that help will come from elsewhere to save us from ourselves.Like it or not, for the moment the Earth is where we make our stand.
Nach dem Knick fünf großartige Videos zur Pale Blue Dot-Rede von Carl Sagan:
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Consider again that dot. That’s here. That’s home. That’s us.
